Korsika im Porsche: Der Flow der einsamen Kurven

Porsche Korsika Tour

Wer Alpenpässe fährt, kennt das Problem: Wohnmobile, Radfahrer, Gegenverkehr, und plötzlich ist der Rhythmus dahin. Gregor hat deshalb vier Freunde, vier Porsche und zehn Tage Zeit genommen und ist seine „Tour de Corse“ gefahren. Auf den einsamen Bergstraßen des Hinterlands lernten sie sich und ihre Fahrzeuge kennen und fanden den Flow im Wechsel der vielen Kurven.

Eine langjährige Begeisterung

Gregors erste Begegnung mit Korsika liegt schon einige Zeit zurück. Als 16-Jähriger wanderte er mit einer Gruppe auf der Insel. Später kam er mehrfach zurück, ging den GR20, den Fernwanderweg über das Zentralmassiv.

Was ihn seitdem nicht loslässt, ist die Kombination aus Hochgebirge und Meer und eine Ursprünglichkeit, die sich die Insel bis heute erhalten hat.

Die Porsche-Idee entstand aus einer Beobachtung, die viele Elfer-Fahrer teilen. „Dieses Thema Alpenpässe ist so inflationär geworden“, sagt er. Auch die französische Route des Grandes Alpes hatte er erwogen und verworfen, weil man dort immer irgendeiner geführten Sportwagen-Gruppe hinterherfährt.

Mit seinem Freund Boris, den er seit über zwanzig Jahren kennt, fährt er ohnehin jedes Jahr mehrere Touren. Als Gregor Korsika vorschlug, brauchte es nur ein Nicken.

Dazu kamen Christian und Martin, mit denen sie schon am Großglockner und rund um den Chiemsee gefahren waren, sowie Andreas, den sie 2024 bei der Porsche-Gipfeltreffen-Tour kennengelernt hatten.

Porsche Korsika Tour Gebirge

Korsika: Gebirge, Meer, Ursprünglichkeit und einsame Straßen.

Routenplanung mit Rallye-Historie

Die intensive Streckenplanung ist der Teil, der diese Tour von einer gewöhnlichen Ausfahrt unterscheidet. Gregor ging auf die Seite der Tour de Corse Historique und sah sich die Routen der Sonderprüfungen 2020 bis 2025 an.

Anschließend suchte er auf YouTube die Bordaufnahmen dazu, wählte auf der Website der TDCH (Tour de Corse Historique) die jeweiligen Etappen aus, deren Streckenführung ihm gefiel, und trug sie in eine faltbare Straßenkarte ein. Aus den einzelnen Prüfungen entstand durch Verbindungsstrecken eine Route. Dazu kam das Magazin „Curves Korsika“ von Stefan Bogner als Gegenprobe.

Das Ergebnis war eine bewusste Entscheidung gegen die bekannten Küstenstraßen. „Ich bin wirklich mit den Jungs knapp vorm Feldweg gewesen“, sagt Gregor. Rund 80 Prozent der Strecken wählte er so, dass sie mit dem normalen Verkehr gar nicht in Berührung kamen.

Als Termin setzte er Ende April an. Vor dem 1. Mai wollte er von der Insel herunter sein, weil dann die Wohnmobile und die Radfahrer kommen.

Porsche Korsika Tour Karte

Auf der Karte hat Gregor die einzelnen Tagesetappen eingezeichnet.

Vier Autos mit Lebenserfahrung

Christian fuhr einen roten 944 Rallye, eine Hommage an die Rallye Monte Carlo 1981, mit dem er kurz zuvor die AvD Histo Monte bestritten hatte. Andreas brachte einen polarsilbernen 911 Carrera, ein G-Modell mit Serienfahrwerk. Boris kam mit seinem 996 Turbo Cabrio, zusätzlich mit WLS auf 450 PS leistungsgesteigert.

Porsche Korsika Tour Parkplatz

Der 944 Rallye war der auffälligste der vier Porsche.

Gregor selbst fährt einen 964 C2 in PTS Zermattsilber. Dessen Zulassungsdatum fällt auf seinen Hochzeitstag im Oktober 1992.

Als Vorbereitung wurden die Fahrzeuge technisch inspiziert: Teilweise wurden neue Bremsen, Achsmanschetten, Dämpfer und Auspuffanlagen verbaut, bei Andreas kam nach massivem Rostbefall eine komplette Instandsetzung des Trägers an der Vorderachse dazu, plus frische Reifen für einige.

Porsche Korsika Tour G-Modell

911 Carrera 3.2: Das schmale G-Modell war ideal für die engen Straßen.

Die Fahrzeugauswahl erwies sich im Nachhinein als ideal. Gregor erklärt rückblickend: Ein 992 GT3 RS wäre dort fehl am Platz, weil er für die Straßen zu breit ist und weil man mit Magnesiumfelgen nicht in korsische Schlaglöcher fahren möchte.

Porsche Korsika Tour 964 996

Freundschaft über die Elemente hinweg: Gregor mit seinem luftgekühlten 964 und Boris mit seinem wassergekühlten 996 Turbo.

230 Kilometer, 14 Stunden

Das Basislager im Norden war das „Hotel E Caselle“ bei Corte. Viel Holz, viel Grün, ein rauschender Gebirgsbach direkt vor dem Fenster. Wer dort ankommt, fühlt sich nach Gregors Beschreibung eher in den Rocky Mountains als im Mittelmeer.

Der erste Fahrtag begann um neun Uhr und endete erst um 23 Uhr. Dazwischen lagen 230 Kilometer. Der Schnitt betrug 44 Stundenkilometer.

Das Restonica-Tal war nach der Hälfte gesperrt. Also ging es über die T20 nach Ponte-Leccia und links auf die RT301. Dort tauchte zum ersten Mal jene Art von Straße auf, wegen der man überhaupt nach Korsika fährt: endlose Kurven, perfekter Rhythmus, kein Verkehr.

Porsche Korsika Tour Straße

Korsika: Endlose Kurven, perfekter Rhythmus, kein Verkehr.

Auf der D12 Richtung Novella kippte das Erlebnis. Der Belag erinnerte streckenweise an eine Grabungsstätte, die Fahrbahnbreite lag irgendwo zwischen mutig und unvernünftig. Ein Halt an der Stone Bridge vor dem einsamen Bahnhof von Novella entschädigte sofort: grandioser Blick bis hinaus zum Meer bei L'Île-Rousse, Sonne, Ruhe.

In L'Île-Rousse gab es die erste Begegnung mit der korsischen Küche, mit Wildschweinwurst und Ziegenkäse. Weiter ging es nach Calvi, wo die Wagen an der Zitadelle parkten und die Gruppe direkt am Hafen zu Mittag aß, mit Blick auf den schneebedeckten Monte Cinto, mit 2.706 Metern der höchste Berg der Insel.

Die schönste Etappe des Tages folgte anschließend über die D81B Richtung Süden nach Porto. Eine Straße wie aus einem Fahrfilm: rechts das tiefblaue Meer, links die roten Felsen, schnelle Passagen im Wechsel mit engen Kurven und darüber das Licht der späten Nachmittagssonne.

Auf der einen Seite das Meer, auf der anderen die Felsen: Auf Korsika treffen die Extreme aufeinander.

Von dort ging es ins Landesinnere über den Col de Vergio, mit 1.478 Metern der höchste Pass der Insel. Mit jedem Kilometer veränderte sich die Landschaft. Die Macchia wich dichten Schwarzkiefernwäldern, die wie dunkle Säulen in den Himmel ragten.

Den Canyon Scala di Santa Regina durchfuhr die Gruppe bei völliger Dunkelheit, im Lichtkegel von Christians 944. Auf den obligatorischen Absacker an der Hotelbar verzichteten an diesem Abend alle und fielen erschöpft in ihre Betten.

Porsche Korsika Tour Nacht

Abenteuerliche Stimmung: der Rallye 944 leuchtet am Ende der langen Etappe die Nacht aus.

Gregors Kalkulation hatte nicht die Fahrzeit falsch berechnet, sondern die Pausen. Aus einer halben Stunde wurden zwei, aus einer Stunde Mittagessen drei. „Weil man sich einfach verquatscht.“

Der Flow

Nach dem, was ihm am meisten in Erinnerung geblieben ist, muss man Gregor nicht lange fragen.

„Du bist keine 500 Meter geradeausgefahren. Du bist eigentlich von Linkseinschlag nach Rechtseinschlag, nach Linkseinschlag nach Rechts. Das waren nur Kurven.“

Er fuhr die gesamte Tour ohne Radio, ohne Musik, ohne Klimaanlage, beide Scheiben unten und die Frühlingsluft der Macchia in der Nase. Beim Elfer dank der Dreiecksfenster ohne Zugluft.

Porsche Korsika Tour Steuer

Offene Fenster, Macchia-Geruch in der Nase und Kurve auf Kurve: Gregor im Flow.

„Irgendwann hast du dein Gefühl raus fürs Auto, für die Geschwindigkeit, für die Beschaffenheit der Straße, und dann kommst du in so einen Flow.“ Teilweise fuhr die Gruppe eine Stunde am Stück, ohne einem einzigen Fahrzeug zu begegnen.

Dazu kam die Landschaft, die sich hinter jedem Pass neu sortierte. „Dann kommst du oben über den Pass und dann hast du auf der anderen Seite nur diese Macchia und kannst kilometerweit schauen, hinten dran im Hintergrund abwechselnd die weißen Berge oder das tiefblaue Meer.“

„Dann kommst du oben über den Pass und kannst kilometerweit schauen.“

Der Vergleich mit den Alpen fällt entsprechend aus. Dort fährt man auf ein Wohnmobil auf, überholt, und in der nächsten Kurve kommen zwei Radfahrer entgegen. Der Flow wird ständig unterbrochen.

Die Gruppe musste sich an die perfekte Geschwindigkeit für die vier Fahrzeuge mit sehr unterschiedlichen Fahrwerken und Leistungen erst herantasten: Über Funk kam dann auch mal die Bitte, fünf Stundenkilometer langsamer zu fahren, weil einer in der letzten Kurve fast quer stand.

Cap Corse, Col de Verde und der Süden

Der Cap-Corse-Tag führte über die D105 zur Haute Corniche du Golo. Das frische Maigrün lag wie ein Teppich über der Landschaft, in der Ferne tauchten immer wieder schneebedeckte Zweitausender auf. Am Aussichtspunkt hing der Duft der ersten Blüten schwer in der Luft und ließ erahnen, warum man Napoleon nachsagt, er habe seine Heimat allein am Geruch erkannt.

Weiter ging es vorbei an der Kirche San Michele de Murato mit ihren grünen Serpentin- und weißen Kalksteinblöcken, die wirkt, als hätte jemand mitten in Korsika ein Stück Toskana verloren, dann nach Saint-Florent und über die D80 an der Westküste entlang. Dort öffnete sich immer wieder der Blick auf dunkle, fast schwarze Strände, die in starkem Kontrast zum satten Grün der Vegetation standen.

In Nonza, einem Ort mit lediglich 60 Einwohnern auf einem Granitfelsen 165 Meter über dem Meer, gibt es praktisch keine Parkplätze. Also fuhr die Gruppe einen Kilometer weiter zum graugrünen Plage de Nonza, der eher an eine Filmkulisse erinnert als an einen Badeort. Vom Col de Teghime auf 536 Metern sieht man West- und Ostküste gleichzeitig. Am Flughafen von Bastia hieß es dann Abschied nehmen von Martin. Berufliche Verpflichtungen zwangen ihn zur vorzeitigen Rückreise – sehr zum Bedauern der gesamten Gruppe.

Der Transfertag in den Süden wurde zur schönsten Etappe. Hinter Vivario bog die Gruppe links auf die D69 ab und schraubte sich, begleitet von riesigen Schwarzkiefern, in engen Serpentinen zum Col de Verde auf rund 1.300 Meter. Rund 50 Kilometer in einer Stunde. Oben herrschte seltene Einigkeit: Eigentlich müsste man sofort umdrehen und alles noch einmal fahren. Aber die Route wurde noch besser.

Es folgten weitere 150 Kilometer über Cozzano, Aullène und Sartène nach Bonifacio, begleitet von schwarzen korsischen Schweinen, Kühen und Ziegen, die sich die Fahrbahn zu eigen gemacht hatten. Sartène gilt den Korsen selbst als die korsischste aller korsischen Städte, und der Ort wirkt tatsächlich wie ein verdichtetes Abbild der Insel: rau, stolz und vollkommen unbeeindruckt vom Rest der Welt.

Das Quartier für die zweite Hälfte der Reise lag in Bonifacio. Die Altstadt thront auf weißen Kalksteinklippen, deren Kante bis zu 70 Meter nahezu senkrecht ins Meer abfällt. Darunter schneidet sich ein fjordartiger Naturhafen tief in den Stein.

Der letzte Fahrtag

Für die Abschlussrunde ging es hinauf zum Col de Bavella auf 1.218 Meter, über eine Passstraße, die als eine der landschaftlich schönsten der Insel gilt. Wieder begleiteten die Gruppe dichte Vegetation, markante Felsformationen und jene scheinbar endlose Folge von Kurven, die inzwischen zum natürlichen Bewegungsmuster geworden war.

Nach dem Mittagessen in Zonza führten die D268 und später die D66 zurück an die Küste. Dort wartete mit dem Plage de Palombaggia ein völlig anderer Höhepunkt: feiner, heller Sand, schattenspendende Pinien und ein Wasser, dessen Farbe eher nach Karibik als nach Mittelmeer aussieht.

Straßen, die sich durch Felsen winden, sind in Korsika eher die Regel als die Ausnahme.

Wie aus einem Plattfuß ein teurer Schaden wurde

Die Einfahrt des Ferienhauses in Bonifacio hatte ein schmiedeeisernes Tor, gehalten von einem zehn Zentimeter hohen Bodenblech in der Mitte.

Gregor konnte sich mit seinem schmalen, tiefergelegten 964 und gerade einmal acht Zentimetern Bodenfreiheit noch seitlich an der Engstelle vorbeischlängeln. Boris versuchte es mit dem deutlich breiteren 996 Turbo ebenfalls – und erwischte mit dem Reifen die Kante. Ein kurzer Knall, dann war klar: Reifen platt.

Ein Händler in Porto-Vecchio konnte zwar Ersatz organisieren, allerdings nicht sofort. Also wurde zunächst das Notrad montiert, um dann tags drauf die Fahrt fortzusetzen.

Porsche Korsika Tour Radwechsel

Nach dem Reifenplatzer wird das Notrad am 996 Turbo montiert, mit Folgen.

Was zu diesem Zeitpunkt niemand auf dem Schirm hatte: Am Originalrad war eine Spurverbreiterung montiert. Dadurch waren längere Radschrauben verbaut, die beim deutlich schmaleren Notrad nun zu weit in die Radaufnahme hineinragten. Eine technisch denkbar ungünstige Kombination, deren Folgen zunächst weder sichtbar noch zu erwarten waren. Auf dem Weg nach Porto-Vecchio beschädigten die Schrauben schließlich die Aufnahme der Handbremse und die Gewinde der Radbefestigung.

Porsche Korsika Tour 996 Turbo

Hier war der 996 Turbo noch mit heilen Reifen unterwegs.

Auch das ungewohnte Geräusch während der Fahrt ließ sich zunächst nicht eindeutig zuordnen – schließlich fährt man mit einem Notrad nicht alle Tage.

Bemerkenswert blieb vor allem Boris' Reaktion. Obwohl aus einem simplen Reifenschaden inzwischen ein deutlich größeres Problem geworden war, verlor er nicht einen Moment die Ruhe. Er nahm die Situation zur Kenntnis, blieb vollkommen gelassen und sagte nur: „Gregor, in meinem Beruf lernt man, auch dann ruhig zu bleiben, wenn es unangenehm wird. Alles andere hilft in diesem Moment ohnehin nicht weiter.“

Wieder einmal zeigte sich: Auf solchen Reisen sind es manchmal nicht die großen Dinge, sondern eine kleine technische Besonderheit, die aus einem harmlosen Reifenschaden plötzlich eine größere Geschichte macht.

Eine Reparatur vor Ort hätte lange gedauert. Und der ADAC nannte für einen Rücktransport nach Deutschland zwei bis vier Wochen, mit mehreren Umladungen. Also ging der Wagen erst einmal ins Porsche Zentrum Bastia.

Über das Porsche Zentrum München Süd waren die Ersatzteile bereits in 18 Stunden lieferbar. Boris ließ also seinen 996 in Bastia zurück und fuhr zunächst mit den anderen drei nach München zurück, flog wenige Tage später mit den Ersatzteilen im Gepäck erneut nach Bastia und holte seinen Wagen nach erfolgter eintägiger Reparatur im PZ Bastia ab und fuhr auf eigener Achse wieder nach Hause.

Hier lest ihr, was beim Kauf eines 996 zu beachten ist.

Was man wissen sollte, bevor man fährt

Aus Gregors Erfahrungen lassen sich einige praktische Punkte ableiten.

Die Jahreszeit entscheidet. Vor Mai oder ab Ende September. In der Hochsaison wird eine 2,50 Meter breite Bergstraße mit einem entgegenkommenden Wohnmobil zum Problem.

Reifen sind das einzige technische Risiko. Durch Geröll auf der Straße oder tiefe Schlaglöcher. Auf der Insel gibt es auch keine gute Versorgung mit Sportwagenreifen.

Porsche Korsika Tour

Nicht immer sind die korsischen Bergstraßen in einem so guten Zustand wie hier.

Tiere sind die größte Gefahr. Hinter jeder zweiten Kurve steht mindestens eine Kuh, ein Schwein oder eine Ziege. Besonders in der Dämmerung.

Tankstellen sind kein Problem. Die Versorgung ist nach Gregors Erfahrung durchweg gut.

Die Fahrzeugwahl zählt. Schmal, robust und ohne große Elektronik ist auf diesen Straßen von Vorteil.

Rechne drei Tage An- und Abreise ein. Livorno, fünf Stunden Fähre, dasselbe zurück.

Eine Anmerkung noch zum Empfang: Die Korsen reagierten durchweg begeistert auf die Fahrzeuge. Gregor hatte das korsische Wappen, den Maurenkopf mit weißem Stirnband, die sogenannte „Testa Mora“, auf seiner gelben Fronthaube. An Ampeln wurde die Gruppe sogar gefragt, ob man mit den Autos Fotos machen dürfe.

Fazit

Was diese „Tour de Corse“ von den üblichen Alpenfahrten unterscheidet, ist die Einsamkeit.

Gregors Rechercheansatz über die Sonderprüfungen einer historischen Rallye ist dabei der eigentliche Trick. Wer die bekannten Küstenstraßen fährt, bekommt schöne Aussichten. Wer sich die Etappen der Tour de Corse Historique heraussucht, bekommt Straßen, auf denen tatsächlich niemand unterwegs ist.

Porsche Korsika Tour Platanen

Gregors Fazit zur Korsika-Tour: „Würde ich sofort wieder machen.“

Der Preis dafür sind Schlaglöcher, Streckenabschnitte mit Schritttempo und die Gewissheit, bei einem Defekt auf sich allein gestellt zu sein. Rund fünf Prozent der gewählten Straßen würde Gregor rückblickend nicht wieder nehmen. 95 Prozent sorgten für unvergessliche Fahrerlebnisse.

Bleibt die Frage, ob sich das lohnt. Seine Antwort fällt eindeutig aus: „Würde ich sofort wieder machen.“ Als Erinnerung an die Insel klebt heute das Kennzeichen von Bastia hinten an seinem 964.

Porsche Korsika Tour Gregor

Über Gregor

Gregor Eckert ist im Saarland aufgewachsen und lebt heute in München. Korsika kennt er seit den 1970er-Jahren. Er kehrte immer wieder zurück, um den GR20 zu wandern und Korsika abseits der bekannten Routen zu erleben.

Porsche begleitet ihn seit 1998. Seitdem ist er unterschiedliche Modelle der Marke gefahren; seit mehreren Jahren gehört auch ein Porsche 964 Coupé von 1992 in Zermattsilber zu seinen Fahrzeugen.

Beruflich unterstützt er seit mehr als drei Jahrzehnten Unternehmen, Führungskräfte und Vertriebsorganisationen in Entwicklungsprozessen. Mit der „Eckert Group“ berät er insbesondere die Automobilbranche sowie Handel, Industrie und Finanzdienstleister.

Mit Porsche verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit. Er hilft Führungskräften und Vertriebsteams in Porsche Zentren dabei, Verkaufsqualität, Führung und Kundenorientierung zu verbessern.


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