Ramp-Buch: „Porsche Targa: Die gelebte Offenheit“

Buch Porsche Targa ramp Cover

Das Coffeetablebook „Porsche Targa“ von Ramp-Chefredakteur Michael Köckritz widmet sich der 1965 als Sicherheitscabrio vorgestellten 911-Variante in all ihren Facetten: von der Entstehung über das namensgebende Rennen und die Generationen bis zu weiteren Porsche-Modellen, die das Konzept übernommen haben. Wir haben das Buch gelesen und klären, ob es sich lohnt.

Der Targa ist etwas Besonderes und verdient auch ein besonderes Buch. Das liefert nun Ramp, das vielfach ausgezeichnete Autokulturmagazin.

Tesa, Tempo, Targa

Unterhaltsam und dennoch informativ widmet sich das Buch den spannenden Geschichten und Facetten des Targas:

Seine Entstehung als Sicherheitscabrio mit dem sonst nur aus Rennwagen bekannten Überrollbügel. Das gelungene Design, das aus der Not eine Tugend machte und dem viele Porsche-Fans bis heute verfallen sind.

Der geniale Name, natürlich Porsche-typisch von einem Rennen - dem Targa Florio - übernommen, der zu einem Synonym für diese Art von Dächern wurde. Und das Dachkonzept, das Porsche selbst mehrfach auch bei anderen Modellen umsetzte.

Hier haben wir den aktuellen 911 Targa 4 GTS getestet.

Buch Porsche Targa ramp Patent

Das Buch „Porsche Targa“ erklärt Entstehung und Technik kenntnisreich.

Wiedersehen mit einer Jugendliebe

Auch die Werbung würdigt das Buch: Wie die unvergessliche Anzeige, die die Rückkehr des Targa-Bügels beim 991 feuerte, mit dem Slogan „Stellen Sie sich vor, Sie treffen Ihre Jugendliebe wieder. Und sie ist noch schöner geworden.“

Gut erklärt werden die unterschiedlichen Generationen, die das Konzept teilweise modifizierten. Vom ersten Modell mit zusätzlich abnehmbarem Heckscheibenbereich über die großen versenkbaren Glasdächer von 993, 996 und 997 bis zur heutigen Choreografie des automatisch einklappenden Targa-Dachs. Ein Beispiel aus Kultur, Technik oder Politik ordnet die Generationen in ihrer Zeit ein.

Hier sind wir den Supersportwagen Porsche 918 Spyder gefahren, der ebenfalls ein Targa-Dach besitzt.

Buch Porsche Targa ramp Generationen

Die Generationen auf einen Blick.

Ramp macht Ramp-Sachen

Und natürlich dürfen die Ramp-typischen Elemente nicht fehlen: auflockernde Seiten mit kurzen Anekdoten, Zitaten und Zahlen zum Targa. Eine nächtliche Ausfahrt durch die Großstadt mit verwischten Bildern. Und ein philosophischer Einordnungsversuch, der bei diesem Konzepts, das irgendwo zwischen ganz offen und ganz geschlossen schwebt, nicht so leicht fällt.

Das großzügige Layout und die schönen Bilder, teilweise exklusiv aus dem Porsche-Archiv, tragen zum Genuss bei.

Buch Porsche Targa ramp Seiten

Auflockerung: Die Seiten mit kurzen Anekdoten und Zitaten sind typisch für Ramp.

Fazit

Ein lohnenswertes Buch, bei dem ich mehr gelernt habe, als ich vorher gedacht hätte. Inhaltlich beleuchtet Ramp kenntnisreich alle Facetten des Targas. Der philosophische Ansatz und die Avantgarde-Bildsprache von Ramp sind hier dankenswerterweise etwas zurückgenommen. Die schöne Gestaltung, die großformatigen Bilder und der nicht ganz günstige Preis machen das Buch endgültig zum Coffeetablebook.

Großzügiges Layout im Ramp-Buch „Porsche Targa“.

Buch Porsche Targa ramp Cover

Porsche Targa: Die gelebte Offenheit

Das Hardcover-Buch von Michael Köckritz ist 2026 erschienen. Es hat 224 Seiten, ca. 150 Fotos und ein Format von 23,5 × 30 Zentimetern.

Es kostet 65 Euro.

Hier kann man das Buch bestellen.*

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Wie gefällt euch das Buch? Schreibt es gerne in die Kommentare.


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