Porsche: Weniger Umsatz und Gewinn im ersten Quartal 2026
Porsche hat in den ersten drei Monaten 2026 mit 8,4 Milliarden Euro 5,2 Prozent weniger Umsatz gemacht. Der Gewinn ging um 21,9 Prozent auf 595 Millionen zurück. Zudem wurden weniger Elektrofahrzeuge verkauft.
Trotz des deutlichen Auslieferungsrückgangs von 14,7 Prozent im ersten Quartal ging der Umsatz bei Porsche nur moderat zurück. Mit 8,40 Milliarden Euro lag der Konzernumsatz lediglich 5,2 Prozent unter dem Vorjahreswert von 8,86 Milliarden Euro. Das liegt an der Preisgestaltung und dem größeren Anteil höherpreisiger Fahrzeuge. Die „Value over Volume“-Strategie scheint also aufzugehen: Lieber weniger Autos verkaufen, dafür aber margenstärkere.
Gewinn und Umsatzrendite
Das operative Ergebnis sank auf 595 Millionen Euro nach 762 Millionen Euro im Vorjahr, ein Minus von 21,9 Prozent. Die operative Umsatzrendite liegt mit 7,1 Prozent zwar deutlich unter den 8,6 Prozent des Vorjahrs, erreicht aber das obere Ende des Prognosekorridors für das Gesamtjahr. Damit bewegt sich Porsche bisher im Rahmen der eigenen Erwartungen.
Hier geht es zum Absatz des ersten Quartals 2026: Märkte und Modelle.
Porsche-Geschäftszahlen im ersten Quartal 2026: Weniger Umsatz und Gewinn.
Weniger Elektrofahrzeuge
Der Anteil rein batterieelektrischer Fahrzeuge an den Auslieferungen sank interessanterweise auf 19,8 Prozent nach 25,9 Prozent im Vorjahresquartal. Porsche glaubt aber an einen Schub durch den Cayenne Electric: Die Prognose bleibt für 2026 bei 24 bis 26 Prozent.
Die EBITDA-Marge im Automobilbereich liegt bei 17,2 Prozent nach 18,0 Prozent im Vorjahr und damit weiterhin auf einem für Premium-Hersteller respektablen Niveau.
| Porsche AG Konzern | Q1 2026 | Q1 2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Umsatz | 8,40 Mrd. € | 8,86 Mrd. € | −5,2 % |
| Operatives Ergebnis | 595 Mio. € | 762 Mio. € | −21,9 % |
| Operative Umsatzrendite | 7,1 % | 8,6 % | −1,5 PP |
| Auslieferungen an Kunden | 60.991 | 71.470 | −14,7 % |
| Netto-Cashflow Automobile | 514 Mio. € | 198 Mio. € | +159,6 % |
| Netto-Cashflow-Marge Automobile | 7,0 % | 2,5 % | +4,5 PP |
| EBITDA-Marge Automobile | 17,2 % | 18,0 % | −0,8 PP |
| BEV-Anteil Automobile | 19,8 % | 25,9 % | −6,1 PP |
Den Gürtel enger schnallen
Porsche spart dieses Jahr auch die seit Jahren gängige Prämie an alle Mitarbeiter. Im letzten Jahr hatten die rund 27.000 Angestellten noch jeder bis zu 5.250 Euro Sonderzahlung erhalten. Das bedeutet rund 150 Millionen Euro weniger Ausgaben für Porsche.
Aus dem Verkauf von Bugatti sollte Porsche dieses Jahr zudem rund eine Milliarde Euro einnehmen. In Zuffenhausen will man sich zukünftig auf das Kerngeschäft konzentrieren.
Mehr zu dem Bugatti-Deal hier.
Was sagt ihr zu den Zahlen? Schreibt es gerne in die Kommentare.
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