24 Stunden von Daytona 2026: Porsche feiert den Hattrick
Porsche Penske Motorsport gewinnt zum dritten Mal in Folge die 24 Stunden von Daytona. Der Porsche 963 mit der Startnummer 7 setzt sich in einem spannenden Finale durch. Für Porsche ist es der 21. Gesamtsieg beim Langstreckenklassiker in Florida.
Das Timing könnte kaum besser sein: Der Hattrick fällt in das Jahr, in dem Porsche 75 Jahre Motorsport feiert und das Team Penske seinen 60. Geburtstag begeht. Porsche und das Werksteam sind die ersten im Zeitalter der neuen GTP-Fahrzeuge, die dreimal in Folge in Daytona triumphieren. Insgesamt 25 Mal wurde das Siegerauto bei den 24 Stunden von Daytona von einem Porsche-Motor angetrieben.
Nasr schreibt Geschichte
Am Steuer des siegreichen 963 wechselten sich Felipe Nasr aus Brasilien, Julien Andlauer aus Frankreich und Laurin Heinrich aus Deutschland ab. Nasr ist erst der dritte Fahrer in der über 60-jährigen Geschichte des Rennens, dem drei Siege in Folge gelingen. Seine Teamkollegen Andlauer und Heinrich, beide ehemalige Porsche-Junioren, feiern jeweils ihren ersten Gesamtsieg in Daytona.
„In den letzten Runden habe ich absolut alles aus meinem Körper und vor allem aus meinem Herzen herausgeholt“, beschreibt Nasr das Finale. „Die ersten Emotionen kamen während der letzten Runde, auf dem Zielstrich gab es kein Halten mehr.“
Die Daytona-Sieger Laurin Heinrich, Felipe Nasr und Julien Andlauer feiern ihren Triumph im Porsche 963.
Für Heinrich ist der Sieg ein besonderer Meilenstein: „Ich fahre mein erstes Rennen für Porsche Penske Motorsport in der IMSA-Serie und gewinne sofort die 24 Stunden von Daytona. 2022 kam ich als Junior in die Porsche-Familie. Nun bin ich als Werksfahrer ganz oben auf dem Podest.“
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Spannendes Finale nach Nebelnacht
Das Rennen verlief nicht so einfach, wie es phasenweise den Anschein hatte. Eine sechseinhalbstündige Gelbphase wegen Nebels in der Nacht bremste das Feld ein. Doch im Finale wurde es vor einer Rekordkulisse noch einmal richtig spannend.
Die beiden Porsche 963 des Werksteams prägten das Rennen über weite Strecken und bestimmten nahezu jederzeit das Tempo an der Spitze. Das Schwesterauto mit der Startnummer 6 beendete das Rennen auf Platz vier. „Leider hatten wir zu Beginn eine Berührung mit einem anderen Fahrzeug“, erklärt Kévin Estre. „Das Team konnte den Schaden nicht vollständig reparieren.“
Auch der nächtliche Nebel konnte den Porsche 963 #7 nicht bremsen.
Kundenteams mit soliden Ergebnissen
In der Topklasse GTP lieferte das Kundenteam JDC-Miller MotorSports eine starke Vorstellung. Die US-Mannschaft fuhr mit ihrem Porsche 963 phasenweise sogar an der Spitze, fiel aber in der Schlussphase auf Rang sieben zurück.
In der GTD-Pro-Klasse beendeten Manthey und AO Racing das Rennen mit ihren beiden 911 GT3 R auf den Positionen fünf und neun. In der GTD-Kategorie erreichten Manthey 1st Phorm und Muehlner Motorsports die Plätze zwölf und 15.
Bestplatzierter Porsche in der GTD-Pro-Klasse: 911 GT3 R #911 von Manthey auf Rang Fünf.
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Porsche hat getan, was eigentlich unmöglich ist: Sie haben einen Le-Mans-Rennwagen straßentauglich gemacht. Den Porsche 963 RSP - ein 748 PS starkes, 10.000 Umdrehungen schreiendes Carbon-Monster, das eigentlich nur auf Rennstrecken existieren sollte.