Tudor Black Bay Chrono 39 „Bumblebee“: Racing-Chronograph

Tudor Black Bay Chrono 39 Bumblebee

Mit dem neuen Black Bay Chrono 39 „Bumblebee“ stellt Tudor einen Chronographen in kräftigem Gelb vor. Gleichzeitig ist dies das erste Modell in der kleineren Größe von 39 Millimetern. Im Innern des Rennsportchronographen mit historischem Porsche-Bezug tickt ein Manufakturwerk von Breitling.

Tudor gibt seinem neuen schwarz-gelben Chronographen gleich selbst einen Spitznamen: „Bumblebee“, also Hummel. Die Farbe passt, aber pummelig ist das neue Modell nicht. Eher kleiner so wie der gleichnamige Autobot im Vergleich zu anderen Transformern. Besaß der Black Bay Chrono bisher einen Durchmesser von 41 Millimetern und eine Höhe von 14,4 Millimetern, so kommt die Neuheit mit 39 Millimetern Durchmesser und 13,1 Millimetern Höhe deutlich schlanker daher.

Dank der verschraubten Drücker hält das Edelstahlgehäuse bis 200 Meter Tiefe wasserdicht. Mit der Tachymeterskala aus schwarz eloxiertem Aluminium auf der Lünette lassen sich Durchschnittsgeschwindigkeiten bis 300 km/h messen.

Tudor Black Bay Chrono 39 Bumblebee Tachymeterskala

Tudor Black Bay Chrono 39 „Bumblebee“: Mit der schwarzen Tachymeterskala lassen sich Geschwindigkeiten messen.

Innere Werte: Manufakturwerk von Breitling

Unter dem Edelstahlboden arbeitet das Automatikkaliber MT5813 mit Schaltradchronograph, vertikaler Kupplung und einer hohen Gangreserve von 70 Stunden. Es basiert auf dem Manufakturkaliber B01 von Breitling, Tudor wertet es noch mit einer Siliziumspiralfeder auf.

Das Werk wird von der unabhängigen Schweizer Chronometerprüfstelle COSC auf seine Genauigkeit getestet und zertifiziert. Bei Tudor wird die Uhr anschließend auf noch strengere Werte einreguliert und muss zwischen -2 und +4 Sekunden pro Tag laufen.

Tudor Black Bay Chrono 39 Bumblebee Werk

Das Manufakturkaliber der Black Bay Chrono 39 „Bumblebee“ stammt ursprünglich von Breitling.

Rennsport-Design

Das Retrodesign ist von verschiedenen Tudor-Uhren abgeleitet: Die „Snowflake“-Zeiger stammen von den Taucheruhren Ende der 1960er Jahre. Das Gehäuse, die Tachymeterskala und der 45-Minuten-Zähler erinnern an den ersten Chronographen der Marke von 1970, der seine Wurzeln im Rennsport hatte: Das Tudor Racing Team gewann 1969 mit dem Porsche 906 das 1.000-Kilometer-Rennen von Suzuka. Mit diesem Erfolg bewarb die Marke auch den ersten Chronographen.

Hier stellen wir den Porsche 906 im Detail vor.

Das dreigliedrige Edelstahlarmband ist ebenfalls neu gestaltet worden. Die „T-fit“-Faltschließe lässt sich in fünf Stufen um insgesamt acht Millimeter verstellen, sodass sie sich leicht an den Arm anpassen lässt.

Tudor Chrono Anzeige 1970

Anzeige von 1970 für den ersten Tudor-Chronograph mit Porsche-Rennsiegen.

Preis und Verfügbarkeit

Die Neuheit ist mit 6.090 Euro fair bepreist, gehört allerdings zur „Daring Watches“-Kollektion, aus der auch die ebenfalls farbenfrohen Modelle Black Bay Chrono „Pink“ und „Flamingo Blue“ stammen, die nicht einfach zu bekommen waren.

Bei Tudor gibt es weitere Infos und Bezugsquellen.


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