Porsche 963: Doppelsieg in Sebring

Doppelsieg in Sebring 2026 für Porsche 963

Die beiden Porsche 963 von Porsche Penske Motorsport haben die 12 Stunden von Sebring 2026 dominiert und einen Doppelsieg eingefahren. In der GTD-Pro-Klasse gelang zwei 911 GT3 R ebenfalls ein Doppelerfolg.

Bereits 75 Minuten nach dem Start des zweiten Saisonlaufs der IMSA WeatherTech SportsCar Championship übernahm der Porsche 963 mit der Startnummer 6 die Führung. Wenig später schob sich das Schwesterauto mit der Nummer 7 a die Spitze und führte das 55 Fahrzeuge starke Feld über die halbe Renndistanz an. Insgesamt neun Safety-Car-Phasen sorgten für ein zähes Rennen, das sich in den letzten 16 Minuten zu einem packenden Sprint zuspitzte.

Hier stellen wir den Porsche 963 RSP mit Straßenzulassung vor.

Sebring 2026 Porsche 963 Nacht

Auch in der Nacht dominierten die Porsche 963 in Sebring.

Im Zweikampf der beiden Porsche-Werkswagen setzte sich Vorjahressieger Felipe Nasr gegen Langstrecken-Weltmeister Kévin Estre durch. Nasr teilte sich das Cockpit der Startnummer 7 mit Julien Andlauer und Laurin Heinrich. Das Trio hatte zuvor bereits die 24 Stunden von Daytona gewonnen und führt damit nach zwei Rennen die Meisterschaftswertung an. Estre kam mit seinen Teamkollegen Laurens Vanthoor und Matt Campbell auf Platz zwei ins Ziel. Estre warf Nasr nach dem Rennen vor, die Stallorder ignoriert und durch das letzte Überholmanöver den Doppelsieg gefährdet zu haben. Porsche führt nun sowohl die Gesamtwertung als auch den Michelin Endurance Cup an, der die fünf längsten Saisonläufe umfasst.

Auch letztes Jahr gab es einen Doppelsieg für den Porsche 963.

Sebring 2026 siegreiche Porsche 963 Piloten

Fuhren den Porsche 963 mit der Startnummer 7 zum Sieg: Julien Andlauer, Laurin Heinrich, Felipe Nasr.

Manthey feiert ersten IMSA-Sieg mit dem „Grello“

In der GTD-Pro-Klasse lieferte der zur Saison 2026 deutlich überarbeitete Porsche 911 GT3 R eine eindrucksvolle Vorstellung. Das deutsche Kundenteam Manthey, bekannt für seinen grün-gelben „Grello“, holte sich seinen ersten Sieg in der nordamerikanischen IMSA-Serie. Klaus Bachler (Österreich), Thomas Preining (Österreich) und Ricardo Feller (Schweiz) wechselten sich im Cockpit ab. Preining beschrieb die letzten zwei Stunden als „wie in der DTM: Vollgas und mit aller Entschlossenheit in die Zweikämpfe“. Dicht dahinter sicherte sich das amerikanische Team AO Racing mit dem baugleichen Rennwagen Platz zwei. In der GTD-Klasse fuhr Wright Motorsports in der letzten Sekunde mit dem 911 GT3 R auf das Podium.

Sebring 2026 Sieg in der GTD-Pro-Klasse: Porsche 911 GT3 R Grello

Sebring 2026 Sieg in der GTD-Pro-Klasse: Porsche 911 GT3 R Grello

Auch in der Topklasse GTP zeigte Porsches Kundensport Präsenz: JDC-Miller MotorSports fuhr mit dem Porsche 963 phasenweise nahe an den Podestplätzen und beendete das Rennen auf Gesamtrang neun.

20. Gesamtsieg im Jubiläumsjahr

Der Erfolg fällt in das 75. Jubiläumsjahr von Porsche Motorsport. Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport, zog eine zufriedene Bilanz: Man habe mit dem 963 in der Topklasse und dem 911 GT3 R in der GT-Kategorie die richtigen Pakete gehabt. Alle Teams hätten optimal gearbeitet. Besser könne man es sich nicht wünschen.

Roger Penske (Gründer und Vorsitzender der Penske Corporation), Thomas Laudenbach (Leiter Porsche Motorsport) Sebring 2026

Freuten sich über den Erfolg: Roger Penske (Gründer und Vorsitzender der Penske Corporation) und Thomas Laudenbach (Leiter Porsche Motorsport).

Sieger Laurin Heinrich fasste seinen Tag knapp zusammen: Nach Daytona nun auch Sebring gewonnen zu haben, sei ein einzigartiges Erlebnis. Ein Doppelsieg für Porsche und Penske, das sei unfassbar.


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