Flying Bulls und Tudor: Die Kunst des Fliegens
Die Flying Bulls pilotieren historische Maschinen bei Kunstflugshows auf der ganzen Welt. Nun wird die Uhrenmarke Tudor Partner der Staffel und die Piloten tragen die Black Bay 58 GMT.
Vor zwei Monaten waren wir beim FAT Ice Race und konnten die Flying Bulls live erleben: Eine Vought F4U Corsair von 1945 malte Loopings in den Himmel während der 18-Zylinder-Sternmotor des US-Warbird kraftvoll schmetterte. Auch der Hubschrauber Bo 105 C von 1974 flog kopfüber vor den Alpen vorbei, bis heute ist dieser Typ der einzige voll kunstflugtaugliche Helikopter.
Flying Bulls mit der Corsair von 1945 beim FAT Ice Race. (Foto: Marcus Krüger)
Tudors Fliegeruhr
Nun unterstützt der Schweizer Uhrenhersteller Tudor die fliegenden Bullen: Retrodesign und und leistungsfähige Technik, das passt zu den historischen Flugzeugen. Die Piloten tragen die Black Bay 58 GMT, in der ein automatisches Manufakturwerk mit zweiter Zeitzone arbeitet. Wichtig, denn in der Fliegerei müssen sie Zeiten immer in GMT angegeben. Über die drehbare 24-Stunden-Lünette können die Piloten noch eine dritte Zeitzone einstellen, wenn sie beispielsweise in Griechenland oder England fliegen.
Timing ist im Kunstflug besonders wichtig und so trifft es sich gut, dass ein Chronometerzertifikat die hohe Genauigkeit bestätigt. Das Eidgenössische Institut für Metrologie (Metas) qualifiziert die Uhr sogar als Master Chronometer, was zusätzlich einen enormen Widerstand gegen Magnetfelder bedeutet. Mit 70 Stunden Gangreserve, läuft sie auch weiter, wenn am Wochenende nicht geflogen und die Uhr nicht getragen wird. Und das robuste 39 Millimeter große Edelstahlgehäuse mit verschraubter Krone ist bis 200 Meter wasserdicht.
Die Flying-Bull-Piloten tragen die Tudor Black Bay GMT S&G mit Manufakturwerk und zweiter Zeitzone.
Über die Flying Bulls
Mit 12 Piloten, die eine Flotte von 45 teils sehr seltenen Flugzeugen und Hubschraubern im Kunstflug bewegen, sind die Flying Bulls eine der größten historischen Staffeln.
Die Geschichte der Flying Bulls begann in den 1980er-Jahren. Zu jener Zeit flog Sigi Angerer als Pilot bei Tyrolean Airways moderne Jets. Seine wahre Liebe gehörte jedoch historischen Flugzeugen. Auf der Suche nach einem preisgünstigen „Warbird“ fand er schließlich eine North American T-28B und brachte sie zur Restaurierung nach Innsbruck. Bald darauf fügte er seiner Sammlung eine Grumman G44 Widgeon und die legendäre Chance Vought F4U-4 Corsair hinzu. Schließlich lernte er Dietrich Mateschitz, den Gründer von Red Bull, kennen.
Flying-Bulls-Pilot vor dem Start der Corsair von 1945.
Es war die Corsair, die Angerer und Mateschitz zusammenbrachte. Der Red Bull Gründer sah in den außergewöhnlichen Flugzeugen eine ideale Verkörperung des Werbeslogans „Red Bull verleiht Flügel“. Und soentstand die Idee der Flying Bulls.
Der Flying-Bulls-Hubschrauber Bo 105 C von 1974 beim Looping über dem FAT Ice Race. (Foto: Marcus Krüger)
Der Energydrink wurde immer erfolgreicher und die Flying-Bulls-Flotte wuchs ebenfalls. Als der Flughafen Innsbruck für die Flugzeugstaffel zu klein wurde, baute Flying Bulls in den späten 1990er-Jahren einen neuen Hangar am Salzburg Airport.
Wie gefällt euch die Tudor? Schreibt es gerne in die Kommentare.
Tudor stellt mit der Black Bay Chrono Carbon 25 eine vom Motorsport inspirierte Uhr mit Leichtbaugehäuse aus Carbon vor. Die Marke ist Partner des Formel-1-Teams Visa Cash App Racing Bull und die limitierte Neuheit zeigt sich in den Teamfarben Weiß, Blau und Rot.