Neue Omega Speedmaster Moonwatch: Zifferblatt in Schwarz-Weiß
Die Speedmaster Moonwatch wird eleganter: Omega veredelt seine legendäre Toolwatch mit weißen Totalisatoren, aufgesetzten Indexen und einem polierten Zifferblatt. Technisch bleibt die Uhr sich treu: Das Co-Axial-Manufakturkaliber bietet weiterhin Magnetfeldresistenz und Chronometerpräzision.
Die Omega Speedmaster Moonwatch hat eine faszinierende Geschichte: Der Chronograph setzte sich in einem Auswahlverfahren der NASA gegen alle anderen Uhren durch und wurde daher für das Apollo-Programm ausgewählt. Bei der ersten Mondlandung war die von Fans „Speedy“ genannte Uhr dabei als die ersten Menschen die Mondoberfläche betraten. Und auch bei allen weiteren Apollo-Missionen trugen die Astronauten den Chronographen am Handgelenk.
Hier haben wir über die Neuauflage der ersten Speedmaster im All geschrieben.
Schon beim ersten Weltraumspaziergang eines Amerikaners 1965 trug Edward White die Omega Speedmaster am Arm. (Foto: NASA)
Eleganter Look
Die Speedmaster Moonwatch folgte bisher dem Toolwatch-Credo: komplett mattschwarzes Zifferblatt, weiße Zeiger, aufgemalte Leuchtindexe – funktional, nicht dekorativ. Omega bricht mit dieser Traditionund setzt nun auf mehr Eleganz: Die neue Version zeigt vertiefte weiße Hilfszifferblätter mit rhodinierten Einfassungen, aufgesetzte rhodinierte Indexe und rhodinierte Zeiger. Das schwarzglänzende Zifferblatt und die Keramik-Tachymeterskala unterstreichen den eleganteren Charakter.
Elegantes Zifferblatt: weiße vertiefte Hilfszifferblätter, aufgesetzte Indexe, rhodinierte Zeiger.
Gehäuse und Band
Das 42 Millimeter große Edelstahlgehäuse mit satinierten und polierten Flächen blieb weitgehend unverändert: die typische asymmetrische Form, bei der die rechte Flanke breiter ausgeführt ist um Drücker und Krone zu schützen, das hochgewölbte Saphirglas und die Wasserdichtigkeit von 50 Meter.
Wegen des doppelten Zifferblatts wuchs die Höhe auf immer noch flache 13,54 Millimeter.
Auch das Edelstahlarmband mit der Sicherheitsfaltschließe mit integrierter Feinverstellung der Länge kennt man ebenfalls schon von den bisherigen Moonwatch-Modellen.
Hier findet ihr alles über die Speedmaster „Grey Side of the Moon“ mit Keramikgehäuse.
Typisches Moonwatch-Gehäuse der neuen Speedmaster mit satinierten und polierten Oberflächen.
Bewährtes Werk
Durch den Glasboden sieht man das bekannte Manufakturkaliber 3861 mit Handaufzug und Co-Axial-Hemmung. Dank Siliziumspirale und weiterer amagnetischer Materialien hält es auch extremen Magnetfeldern bis 15.000 Gauss stand. Das ermöglicht auch die Zertifizierung als Master Chronometer mit einer Genauigkeit zwischen 0 und +5 Sekunden. Das Werk bietet 50 Stunden Gangreserve.
Das Handaufzugskaliber 3861 verfügt über die präzise Co-Axial-Hemmung, Magnetfeldschutz und Chronometerzertifikat.
Preise und Verfügbarkeit
Die neue Speedmaster Moonwatch ist ab sofort verfügbar. Mit Edelstahlband kostet sie 10.100 Euro.
Wie gefällt euch das Modell? schreibt es gerne in die Kommentare.
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